Kulturelle Vielfalt und gesellige Momente: Vereinsausflug des Fördervereins Eissport Regen

Gruppenfoto vor historischer Kulisse: Die Mitglieder des Fördervereins Eissport Regen versammelten sich vor dem traditionsreichen Casino in Sopron zum Erinnerungsfoto. Links im Bild Stadtführer Christian Pacic, der mit fundiertem Wissen durch die Stadt führte, und Martin Vanek (3. v. l.), der den Ausflug organisierte.

Regen. Ein gelungener Mix aus Kultur, Geschichte und Genuss erwartete die Mitglieder des Fördervereins Eissport Regen bei ihrem diesjährigen Vereinsausflug nach Österreich und Ungarn. Vom 15. bis 17. August führte die Reise in die geschichtsträchtige Region rund um das Burgenland und Westungarn – mit abwechslungsreichem Programm und vielen Eindrücken im Gepäck.

Hauptstadt-Flair in Eisenstadt

Der erste Tag begann mit einem Besuch der burgenländischen Landeshauptstadt Eisenstadt. Die Stadt, die eng mit dem Komponisten Joseph Haydn verbunden ist, beeindruckte die Ausflügler mit ihrem historischen Zentrum, dem barocken Schloss Esterházy und den liebevoll gepflegten Gärten. Bei einer Stadtführung – durch Austria-Guide Christian Pacic – erfuhren die Teilnehmer mehr über die Geschichte der einstigen Residenzstadt der Fürsten Esterházy und die Bedeutung Haydns, der hier über vier Jahrzehnte als Hofkapellmeister wirkte.

Grenzgeschichte und Adelstradition

Am Samstag standen gleich drei besondere Programmpunkte auf dem Plan: Zunächst ging es nach Sopron, einer der ältesten Städte Ungarns. Die Stadt, die nur wenige Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt liegt, faszinierte mit ihrem gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtbild und ihrer bewegten Geschichte – besonders im Zusammenhang mit dem sogenannten „Tor der Freiheit“. Dieses Mahnmal erinnert an den Sommer 1989, als hier hunderte DDR-Bürger durch ein geöffnetes Grenztor nach Österreich flüchteten – ein historischer Moment auf dem Weg zur deutschen Wiedervereinigung.

Im Anschluss besuchte die Gruppe das prachtvolle Schloss Esterházy in Fertőd, oft auch als das „ungarische Versailles“ bezeichnet. Die imposante barocke Anlage wurde im 18. Jahrhundert von Nikolaus I. Esterházy erbaut und diente ebenfalls Joseph Haydn als Wirkungsstätte. Die prunkvollen Räume, der weitläufige Schlosspark und zahlreiche originale Einrichtungsstücke zeugten vom einstigen Glanz und der kulturellen Bedeutung des Adelsgeschlechts.

Genuss und Geselligkeit

Den Abschluss der Reise bildete ein entspannter Sonntag mit einer Schifffahrt auf dem Neusiedler See. Das UNESCO-Welterbe beeindruckte mit seiner einzigartigen Naturkulisse zwischen Schilfgürteln und sanften Hügeln. Bei strahlendem Wetter genossen die Teilnehmer die Ruhe auf dem Wasser und ließen die Eindrücke der Vortage Revue passieren.

Im Anschluss wartete ein weiterer Höhepunkt auf die Reisegruppe: Eine Weinverkostung im idyllischen Storchenhof. Inmitten der burgenländischen Weinregion konnten die Vereinsmitglieder verschiedene lokale Sorten probieren und erfuhren Wissenswertes über die traditionelle Weinherstellung. Der Storchenhof, bekannt für seine herzliche Gastfreundschaft und nachhaltige Landwirtschaft, bot den idealen Rahmen für gesellige Stunden.

Ein gelungener Abschluss in der Alten Schmiede

Den würdigen Abschluss fand der Ausflug bei einem gemeinsamen Mittagessen in der urigen „Alten Schmiede“. In rustikalem Ambiente und bei regionalen Spezialitäten klang das Wochenende in gemütlicher Runde aus – mit vielen schönen Erinnerungen und dem Gefühl, nicht nur neue Orte, sondern auch ein Stück europäischer Geschichte erlebt zu haben.

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